Parrotta Contemporary Art


Timm Rautert

ENDLICHE ZEIT

Neue Portraits von Timm Rautert mit Menschenbildern von Kristleifur Björnsson, Göran Gnaudschun, Bernhard Fuchs, Grit Hachmeister, Frank Höhle, Margret Hoppe, Tobias Zielony

Timm Rauter
Timm Rautert, "Salomé, 30 - Dominik, 30 - Anais Marika, 7 Monate", aus der Serie: ANFANG, Berlin 2010, C-print, 50 x 50 cm

Eröffnung:
Samstag, 17. 09. 2011, 11 bis 20 Uhr

Dauer:
17. 09. bis 11. 11. 2011

Parrotta Contemporary Art
Augustenstrasse 87-89
70197 Stuttgart
Tel: 0711 69947910
Fax: 0711 69947920
mail@parrotta.de
www.parrotta.de


Öffnungszeiten:
Di - Fr 11 - 18 Uhr
Sa 11 - 16 Uhr



Die Galerie PARROTTA CONTEMPORARY ART richtet Timm Rautert zum siebzigsten Geburtstag eine Ausstellung aus, in der es um fotografische Menschenbilder geht, die die Unterschiedlichkeit von menschlichen Beziehungen und Gemeinschaften zum Ausdruck bringt.

Timm Rautert zeigt erstmals im vorderen Raum der Galerie einen größeren Teil seiner neuen Arbeit ANFANG. Für die beiden weiteren Räume hat Timm Rautert sieben seiner MeisterschülerInnen, die sich explizit mit dem Bild des Menschen auseinandersetzen, eingeladen ihre Arbeiten zu zeigen: Kristleifur Björnsson, Göran Gnaudschun, Bernhard Fuchs, Grit Hachmeister, Frank Höhle, Margret Hoppe, Tobias Zielony.

ANFANG
Seit 2008, zum Ende seiner Lehrtätigkeit in Leipzig, wendet sich Timm Rautert wieder verstärkt dem Porträt zu.

Sein neues Projekt ANFANG handelt von jungen Paaren, die sich entschlossen haben gemeinsam mit Kindern zu leben.

Die Farbfotografien zeigen, jeweils in einem Triptychon, mittig das junge Paar mit Kind, oder den Kindern. Die Kamera schaut dann nach links und rechts, ohne den eingenommenen Standpunkt zu verlassen und formuliert so das private Umfeld des Paares.

Raum und Zeit fallen zusammen, in diesem Anfang ist ordnen und zerfallen eins.

Zerteilt in die drei Bilder des Triptychons, wird die Aufmerksamkeit des Betrachters besonders gefordert, er wird zum Zuschauer, der sich selber sieht, den Anfang schaut, vielleicht aber das Ende ahnt. Hier ist nicht ein Ende der Beziehung gemeint, Rautert geht es in diesen, wie in vielen seiner Bilder, um unser ständiges Bemühen einen Anfang zu finden, dem eine Dauer innewohnt. Die uns zur Verfügung stehende endliche Zeit steht dem entgegen:

„Uns überfüllts. Wir ordnens. Es zerfällt.
Wir ordnens wieder und zerfallen selbst.“
Rilke

Die Pressetexte der Galerien können Sie zusammengefasst als Pdf-Dokument ausdrucken.
Taxi-Tour B
Galerie Reinhard Hauff (Übergang zu Tour A), Galerie Klaus Gerrit Friese, Parrotta Contemporary Art, Galerie Anja Rumig, Dengler und Dengler, Edith Wahlandt Galerie, Galerie Hollenbach, 14-1 Galerie (Galerienhaus), Galerie Merkle (Galerienhaus), Schacher - Raum für Kunst (Galerienhaus)

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