Galerie Anja Rumig
Lehrer - Schüler: Hoflehner - Riel, Scherer
Eine Trilogie der Plastik
v. l. n. r.: Reinhard Scherer, Ort V, 2011, Stahl, 43 x 70 x 54 cm;
Gert Riel, Ohne Titel, 2011, Lack auf Aluminium, 180 x 170, x 12 cm;
Rudolf Hoflehner, Figur 68 K, 1962, Eisen massiv, Höhe: 130 cm
oben: Gert Riel, Ohne Titel, 2011, Aluminium, zweiteilig, 54 x 98 x 11 cm;
unten: Reinhard Scherer, Netzwerk VII, 2011, Stahl, 28 x 76 x 8 cm;
rechts: Rudolf Hoflehner, Zeichnung 1960, 43 x 31,5 cm
Eröffnung:
Mittwoch, 14. 09. 2011, 19.30 Uhr
Begrüßung:
Petra von Olschowski, Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Einführung:
Anja Rumig M.A.
Dauer:
15. 09. bis 05. 11. 2011
Galerie Anja Rumig
Ludwigstr. 73
70176 Stuttgart
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Öffnungszeiten:
Di - Fr 14 - 19 Uhr
Sa 11 - 16 Uhr
u.n.V.
Nahezu zwanzig Jahre, von 1962 bis 1981, lehrte der Österreicher
Rudolf Hoflehner (1916-1995) als Professor für Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Zu seinen frühesten Studenten zählte
Gert Riel (*1941), der 1964 in die Hoflehner-Klasse aufgenommen wurde, 1968 sein Studium abschloss und einige Zeit später bis 2005 selbst als Lehrer für Bildhauerei an der Stuttgarter Akademie tätig war. Von 1973-1977, etwa ein Jahrzehnt nach Gert Riel, studierte
Reinhard Scherer (*1948) bei Hoflehner. Seit Ende der 70er Jahre tritt Scherer mit monumentalen Großplastiken für den öffentlichen Raum hervor, wie beispielsweise mit seinen mehrteiligen Eisenplastiken für die Front des Toto-Lotto-Hauses in Stuttgart oder für den Bahnhofsvorplatz in Bietigheim-Bissingen.
Stand bei Rudolf Hoflehner stets die menschliche Figur als abstrahierter Ausdrucksträger existentiellen Befindens im Zentrum seines Formvokabulars in Stahl und Eisen, konzentriert sich Gert Riel auf die elementare geometrische Grundform und der Wandlungen ihrer energetischen Qualitäten bei minimalen Veränderungen des metallinen Ausgangsmotivs. Reinhard Scherer dagegen stellt seine aus vielen Einzelteilen verschweißten Stahlkonstrukte und –körper in den Dialog mit dem umgebenden Raum, um diesem ein spezifisch energetisches Gepräge zu verleihen.
Die Analyse des Existenziellen bei Hoflehner, das Energiepotential der Form bei Riel auf diese selbst konzentriert und bei Scherer auf den Ort ausgerichtet, stellen die drei Aspekte dar, die zusammengenommen, das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und seinem Lebensraum definieren.
Die Ausstellung zeigt in vergleichender Gegenüberstellung das Besondere und Individuelle der jeweiligen Werke auf und zugleich jene Verbindungslinien, die sie inhaltlich wie künstlerisch zusammenführen.
Die Pressetexte der Galerien können Sie
zusammengefasst als Pdf-Dokument ausdrucken.
Taxi-Tour B
Galerie Reinhard Hauff (Übergang zu Tour A),
Galerie Klaus Gerrit Friese,
Parrotta Contemporary Art,
Galerie Anja Rumig,
Dengler und Dengler,
Edith Wahlandt Galerie,
Galerie Hollenbach,
14-1 Galerie (Galerienhaus),
Galerie Merkle (Galerienhaus),
Schacher - Raum für Kunst (Galerienhaus)