Kunsthaus Frölich

Peter Vahlefeld
Der Spiegel des Abwesenden

Durch die Integration von Materialien und die Fragmentierung von Sujets sowie durch eine expressive malerische Geste beschreibt Peter Vahledfeld die Fülle des Lebens. Alltagselemente wie Stoffe, Plakate, Fotografien sowie Bilder aus Magazinen oder Zeitungen kombiniert er mit Malerei und Computergrafik. Es entsteht eine experimentelle Kunstform, deren Wirkung zuweilen etwas Ausschnitthaftes besitzt und somit die Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit aufhebt.

Mit einem „Spiegel des Abwesenden“ hinterfragt der Künstler kritisch und teils ironisch die formalisierte und mediale Welt unserer Zeit. Collagenartig, spontan und offen komponiert er mit Überlagerungen und verschiedenen Bildebenen Gemälde, meist auf Leinwand gearbeitet, ohne konkreten Mittelpunkt, die dem Betrachter das Schweben über der Bildoberfläche einräumen.